Ponath wird fristlos gekündigt. Damit hatte er nicht gerechnet. Er blickt zurück und sieht einen unbeschreiblichen Sumpf von Wirtschaftskriminalität in seinem alten Arbeitsumfeld. Manager stechen sich gegenseitig aus, verschleudern Fördergelder ohne dass die staatlichen Förderer auch nur eine Möglichkeit zum Gegensteuern haben. Mitarbeiter zählen nicht und sind nur von Nutzen, so lange sie funktionieren und das tun, was man von ihnen erwartet - ohne Ausnahme. "Drau en" spielt nicht etwa in Fernost oder Amerika. Die Handlung passiert in Europa, im Nachwende-Deutschland, also direkt vor unserer Haustür. Lange verschlie en viele von Ponaths Mitarbeiter die Augen, sehen nur den Arbeitsplatz und nicht das Unrecht, welches ringsum zum Alltag geworden ist. Und sie wissen, dass sie schnell die Nächsten sein können, die drau en stehen. Die Machtlosigkeit derer, die willkürlich kalt gestellt und benutzt werden, verleitet zur Aufgabe. Aber Ponath kämpft. Sicher nicht immer mit fairen Mitteln. Jedoch mit dem Ziel, diejenigen zur Strecke zu bringen und blo zu stellen, die ihn seines Jobs beraubten. Ob es ihm gelingt? Tauchen Sie ein in Stefan Jahnkes Wirtschaftsthriller und finden Sie die Antwort.