Gesellschaftstheorie als Wissenschaft und Utopie (in German)
Synopsis "Gesellschaftstheorie als Wissenschaft und Utopie (in German)"
Drei Essays ber Anarchismus und eine Gesellschaftstheorie der Mglichkeiten, mit denen David Graeber in seiner unverkennbaren Art die Welt auf den Kopf stellt, um sie besser begreifen zu knnen. Lesestoff fr alle, die an der Widerstndigkeit des Sozialen, an Gesellschaftstheorie und Utopie interessiert sind, fr alle Konsumkritiker*innen, die sich gerne irritieren lassen und alle Graeber-Fans, die wissen wollen, was ihn eigentlich zum Anarchismus gebracht hat.Was wir heute 'Gesellschaftstheorie' nennen, entstand aus der Entdeckung all jener strrischen, widerspenstigen Elemente im menschlichen Sozialleben, die von Reform oder Revolution nicht einfach aus dem Weg gerumt oder integriert werden konnten - wodurch die soziale Realitt nicht nur zu einem Studienobjekt und Problem, sondern auch zu etwas Formbarem wurde. Durch die sogenannte Globalisierung und die vermeintliche Allmacht des Neoliberalismus ging diese Vorstellung allerdings verloren. Ist heute trotzdem noch eine Gesellschaftstheorie mglich, die auf die Revolution abzielt?David Graeber erkundet in den drei Essay dieses Bandes die Frage, wie eine herrschaftskritische Wissenschaft aussehen knnte, die mehr an der Imagination, der Strrigkeit, einer Ethik der Vielfalt und den gesellschaftlichen Mglichkeiten ansetzt. Der Essay "Darum" beginnt mit einer biografischen Skizze und der Frage, warum der Autor berhaupt Anarchist geworden ist. "Gesellschaftswissenschaft als Utopie und Praxis" fhrt die titelgebende Problematik aus, whrend Graeber in "Die eigentmliche Idee des Konsums" seine ideologiekritische Methode vorfhrt, die Welt begrifflich auf den Kopf zu stellen, um den Gebrauch der Metapher 'Konsum' zu hinterfragen.