Die hoffnungsvolle Geschichte einer Annherung zweier Unerwnschter zur Zeit der Zwangskollektivierung auf dem tschechischen Land der 50er JahreDer Bauer Frantisek stemmt sich gegen die sozialistische Kollektivierung. Er mchte Herr auf seinem Hof und seinem Grund bleiben, auch wenn ein Nachbar nach dem anderen vor den neuen politischen Bedingungen kapituliert. Sein Sohn Venousek ist fast noch ein Kind und eine Frau fehlt.Als ihm fr die schwere Feldarbeit nicht der erhoffte junge Mann zugeteilt wird, sondern die schmchtige 29-jhrige Ida, ist das seitens der neuen politischen Fhrung der erste Versuch, ihn in die Knie zu zwingen. Aber Ida ist nicht nur uerst tchtig und eine verlssliche Sttze bei allen folgenden Schikanen, sie haucht Haus und Hof auch ein helleres Leben ein, es wird wieder gelchelt. Zrtliche Gesten dringen kaum sichtbar in den harten Alltag, und beide Mnner finden an ihr Halt. Doch beim Dorftanz kommt es zum Eklat, Frantisek erfhrt von Idas Vergangenheit und zeigt sich dem nicht gewachsen - ein Tiefpunkt; dazu scheint der Verlust der Eigenstndigkeit und damit seines Selbstverstndnisses unabwendbar, Frantisek sieht sich aus seiner traditionellen Lebenswelt strzen und mit einem Mal in der gleichen Lage wie Ida. Liegt darin sogar eine Chance?Helena Cernohorsks ungewhnlicher Roman fesselt durch seine unprtentise, stille und genaue Sprache.